Hostel an der Küste

Im März 2026 ging es für uns als Gruppe von 18 Teilnehmer:innen und 2 Fahrtenleitungen nach Island. Innerhalb dieser zwei Wochen, in denen wir das Bildungssystem, die Kultur und Natur erkunden durften, hat das Wetter ziemlich verrückt gespielt. Wir haben uns aber von den Schneestümen nicht aufhalten lassen, auch wenn die Autofahrten etwas abenteuerlicher wurden.
Erfahrungsbericht zweier Teilnehmerinnen:

"Unsere Bildungsreise nach Island war für uns eine ganz besondere Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Als wir in Island ankamen, waren wir zunächst aufgeregt und auch ein wenig unsicher, da alles neu für uns war: die Umgebung, die Menschen und die vielen Eindrücke. [...]
Unsere Unterkunft, das Fisherinn in Stokkseyri, wurde schnell zu einem Ort der Gemeinschaft. Wir haben dort nicht nur gewohnt, sondern auch viel Zeit miteinander verbracht, gelacht, geredet und uns gegenseitig unterstützt. Aus einer Gruppe von Einzelpersonen wurde mit jedem Tag mehr ein richtiges Team.
Besonders die [...] Tagesauswertungen und Programmbesprechungen mit unseren Fahrtenleitungen haben uns geholfen, die Erlebnisse zu reflektieren [...]. Auch die vielen lustigen Gruppenaktivitäten und Spiele haben unsere Gemeinschaft gestärkt.
Ein zentraler Bestandteil der Reise waren die vielen pädagogischen Einblicke. Wir besuchten verschiedene Einrichtungen wie den Jugendclub in Arborg, die Sunnulækjarskóli-Grundschule, Pfadfinder in Grímsnes- og Grafningshreppur, ein Internat in Laugarvatn sowie eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Selfoss. Darüber hinaus konnten wir in unterschiedlichen pädagogischen Institutionen hospitieren [...]. Dabei haben wir gelernt, wie unterschiedlich Pädagogik in einem anderen Land gestaltet wird und wie wichtig Offenheit für neue Konzepte und Perspektiven ist.
Neben den fachlichen Erfahrungen hat uns vor allem die beeindruckende Natur Islands tief berührt. Wir besuchten viele verschiedene Orte wie Reykjavik, Ölfus, Bláskógabyggð und Vik. Besonders eindrucksvoll waren für uns die Wasserfälle wie der Skógafoss und der Urriðafoss, die Geysire, dieGletscherlandschaften und der schwarze Strand am Nordatlantik. Auch die Lavashow in Vik und die Wanderung um den Kerið-Krater waren [...] Erlebnisse, dieuns noch lange in Erinnerung bleiben werden. [...]
Wir haben gelernt, offener auf neue Situationen zuzugehen, selbstständigerzu handeln und uns auf unbekannte Dinge einzulassen. Wir sind über uns hinausgewachsen und haben viele neue Seiten an uns entdeckt. Für uns war diese Reise mehr als nur eine Bildungsfahrt. [...] Am Ende sind wir nicht nur mit vielen neuen Eindrücken zurückgekehrt, sondern auch als eine Gruppe, die zusammengewachsen ist und viele wertvolle Erinnerungen teilt."
